Kita-Neubau ist fertig: Die „Entdeckerkiste“ in Stöckse feiert
Mehr Platz für größere Gruppen; ein großes Netzwerk im Ort und begeisterte Kinder: Die Johanniter-Kita Entdeckerkiste hat nach vollendetem Umzug schöne Gründe zum feiern. Und Stöckse feierte mit!
Die Wochen des Umzugs sind vorbei: Seit kurzem haben 26 Kinder und die pädagogischen Fachkräfte der Johanniter-Kita Entdeckerkiste in Stöckse einen lichtdurchfluteten Neubau zu ihrer Verfügung. Der Wechsel aus dem Ortsteil Wenden an die Adresse Neue Straße 22 ist vollzogen. Das sei eine herausfordernde Zeit gewesen. „Und die Kinder haben das alles prima mitgemacht, als wäre es das normalste Ding auf der Welt“, sagte Einrichtungsleiterin Anika Butzkies jüngst bei der Eröffnungsfeier. Vor allem aber sei da bei allen die Freude groß. Frisch, neu, großzügig mit Platz und vielfältigen Räumlichkeiten ausgestattet – so präsentiert sich der Neubau in Stöckse.
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Bei der Eröffnungsfeier der Johanniter hat gefühlt die ganze Dorfgemeinschaft mitgemacht. Der Förderverein für die Krippe „Schatzkiste“ und die Johanniter-Kita „Entdeckerkiste“ baute in der Kita-Mensa ein leckeres Kuchenbüfett auf. Familien ehemaliger und aktueller Kindergartenkinder kamen mit Geschenken, die Feuerwehr war da, der Schützenverein Stöckse und Vertreterinnen und Vertreter der Kommune. Darunter der Stöckser Bürgermeister Dr. Holger Spreen, der sich über den Neubau ebenso freute wie der scheidende Samtgemeindebürgermeister Torsten Deede. Sechs Jahre hat es von der ersten Idee für einen Neubau bis zum Einzug der Kinder gedauert. Im vorigen Jahr gab die Samtgemeinde Steimbke die beiden kommunalen Kindertagesstätten in Wenden und Linsburg in die Hände der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH). Und die ließ für ihre neuen Einrichtungen zwei Neubauten errichten. In Linsburg feierte die Kita vor wenigen Wochen Richtfest und bereitet sich ihrerseits auf einen Umzug im kommenden Kita-Jahr vor.
Kita-Neubau stärkt Stöckse
„In Stöckse war der Neubaubeschluss einstimmig“, sagte Bürgermeister Spreen. Mit Kita, der neuen Feuerwache und anderen Neubauprojekten wie dem Service-Center mit Tante-Enso-Laden, Arztpraxis und Apotheke. Und im Service-Center sollen auch seniorengerechte Wohnungen entstehen. „Und wir freuen uns auf die Aufgabe, dafür auch den Concierge-Service stellen zu können“, sagte Torsten Bierbrauer, Vorstandsmitglied im Regionalverband Niedersachsen Mitte. Dieser betreibt in Stadt und Region Hannover sowie dem Landkreis Nienburg knapp 30 Kindertagesstätten. Vier davon betreut der lokal verantwortliche Ortsverband Landesbergen; darunter auch die beiden Kitas in der Samtgemeinde Steimbke. Weitere Kita-Neubauten sind noch für die Stadt Nienburg bereits im Bau sowie für Eystrup (Hoya) in Planung. „Und wir sehen hier in Stöckse, wie gut die Zusammenarbeit mit den Kommunen funktioniert“, lobte Bierbrauer und dankte sowohl der Gemeinde Stöckse und der Samtgemeinde Steimbke als auch dem Ortsverband Landesbergen und seinem Dienststellenleiter Markus Sudmann. „Und im Hintergrund bewirkt unsere Projektmanagerin Kathrin Geerdes sehr viel“, betonte der Regionalvorstand. „Da laufen etliche Fäden zusammen; auch für ihre großartige Arbeit sage ich vielen Dank!“
Mehr Platz für neue Kinder
Dienststellenleiter Sudmann freute sich über die „tolle Kulisse“ auf dem schon herbstlich verzauberten Außengelände. Bäume und Stauden sorgen in künftigen Sommern für kühlen Schatten; die Fassade ist teils mit Lärchenholz verkleidet und verleiht dem Gebäude im Zusammenspiel mit den großen Fenstern der Gruppenräume einen freundlichen Anblick. Noch ist ein Stück frisch gesetzter Rollrasen abgesperrt. „Aber bald werden hier überall fröhliche Kinder herumlaufen“, sagte Sudmann. Und das Haus sei, so wünsche er es sich, auch ein Ort, an dem Fachkräfte glücklich sein könnten. Die Weichen dafür sind jedenfalls gestellt: „Ich bin seit einigen Jahren in der Kita und habe mich immer auf einen schönen Neubau gefreut“, sagte Kita-Leiterin Butzkies. Sie, das Team und die Kinder fühlten sich richtig wohl. So ein neues Haus mit frischem Leben und Ideen zu füllen; das sei „ein großartiges Geschenk“. Bis zu 50 Kinder können dort künftig Platz in den beiden Kindergartengruppen finden. Die „Entdeckerkiste“ darf nun wachsen.